Zukunftsorientiertes Bauen und Wohnen

Ein junger Mann und eine junge Frau stehen gemeinsam am Herd und kochen

Wohnen als soziale Grundlage des Studiums

Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. In Hannover verschärfen steigende Mieten, knappe Flächen und wachsende Studierendenzahlen die Situation zunehmend. Für viele Studierende entscheidet sich hier, ob ein Studium überhaupt möglich ist.

Studentisches Wohnen ist dabei mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnheime schaffen Gemeinschaft, erleichtern den Einstieg ins Studium und bieten insbesondere internationalen Studierenden Orientierung. Bauen und Wohnen sind für uns daher immer auch soziale Infrastruktur.

Luftaufnahme von vier Wohnheimen

Bezahlbar, gemeinschaftlich und langfristig tragfähig

Unser Handeln folgt drei zentralen Leitlinien:

  • Bezahlbarkeit sichern
    Mieten müssen für Studierende tragbar bleiben – auch bei steigenden Baukosten.
  • Bestand weiterentwickeln
    Wir sanieren, modernisieren und verdichten bestehende Anlagen, wo es sinnvoll ist.
  • Nachhaltig und langfristig planen
    Gebäude werden für Jahrzehnte genutzt – mit Blick auf Energie, Betriebskosten und Wohnqualität. 

 

So verbinden wir soziale Anforderungen mit ökologischer Verantwortung und wirtschaftlicher Tragfähigkeit.

Wohnraum schaffen und Gemeinschaft stärken

Unsere Bau und Wohnprojekte schaffen bezahlbaren Wohnraum und unterstützen gute Studienbedingungen. Gemeinschaftsflächen und begleitende Angebote schaffen Möglichkeiten für Austausch und Begegnung und fördern ein gutes Miteinander in den Wohnheimen.

Damit stärken wir die soziale Infrastruktur für Studierende und schaffen gute Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium in Hannover.

Überblick in Zahlen

Studentisches Wohnen

2025

Wohnheimplätze

2.793

Wohnheime

20

Durchschnittswarmmiete (inkl. Internet)

335,74

Mieteinnahmen (einschließlich Verbrauchsumlagen)

10.666.231

Versorgungsgrad

6,55 %

Neueinzüge

1.544

Bewerbung für Wohnheimplätze

5.750

Anteil ausländischer Wohnheimbewohner*innen

64,37 %

Anteil weiblicher Wohnheimbewohner*innen 

41,63 %

Kennzahlen zum studentischen Wohnen 2025

Die Angaben wurden in Anlehnung an den VSME-Standard erhoben. Weitere Informationen im Kapitel »Überblick in Zahlen«.

Bau & Technik

2025

Geolokalisierung der Standorte 
Gesamtenergieverbrauch in MWh nach gefolgter Aufteilung 
- Strom (gesamt - aus erneuerbarer Energie)

2975,73

- Strom (gesamt - aus nicht-erneuerbarer Energie)

1992,34

- Strom (gesamt)

4968,07

- Kraftstoffe (gesamt - aus erneuerbarer Energie)

323,2965

- Kraftstoffe (gesamt - aus nicht-erneuerbarer Energie)

6142,6335

- Kraftstoffe (gesamt)

6465,93

Brutto-Treibhausgasemissionen in Tonnen CO2-Äquivalent (tCO2eq)
- Scope-1-THG-Emissionen

328,84 [2024]

- Scope-2-THG-Emissionen

1.275,02 [2024]

- Scope-3-TGH-Emissionen

7.576,74 [2024]

Wasserentnahme
- Wasserentnahme gesamt [m³]

128899

- Wasserverbrauch gesamt [m³]

1687

Abfallaufkommen nach Arten (in Tonnen)
- Ungefährlicher Abfall

259,072

- Gefährlicher Abfall

0

Kennzahlen zu Bau und Technik 2025

Die Angaben wurden in Anlehnung an den VSME-Standard erhoben. Weitere Informationen im Kapitel »Überblick in Zahlen«.

Ein abgerissenes Wohnheim von der Wiese aus fotografiert

Zwischen Anspruch und Rahmenbedingungen

Der Ausbau studentischen Wohnraums steht vor großen Herausforderungen:

  • steigende Bau- und Sanierungskosten
  • begrenzte Verfügbarkeit geeigneter Grundstücke 
  • Zielkonflikte zwischen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Mietniveau 

     

Nachhaltiges Bauen bedeutet für uns, unter diesen Bedingungen Lösungen zu finden, die langfristig tragfähig sind.

Ein Wohnheim von der Straßenecke aus fotografiert

Bestand sichern und gezielt erweitern

Auch in den kommenden Jahren bleibt die Weiterentwicklung unseres Wohnraums ein Schwerpunkt. Für 2026 planen wir:

  • die Fortführung zentraler Sanierungsprojekte
  • Maßnahmen zur technischen und baulichen Sicherung bestehender Anlagen
  • die Vorbereitung weiterer Sanierungen und möglicher Nachverdichtung
  • den Erstbezug des Neubaus in der Menschingstraße zum Wintersemester
  • die Prüfung zusätzlicher Photovoltaikanlagen 

 

Neben der baulichen Weiterentwicklung behalten wir auch das gemeinschaftliche Leben in den Wohnheimen im Blick. Mit Formaten der Heimselbstverwaltung und gemeinsamen Veranstaltungen schaffen wir Räume für Austausch und Begegnung.

 

 

Zurück zu den Handlungsfeldern

 

Zukunftsorientiertes Bauen und Wohnen bedeutet für uns, bezahlbaren Wohnraum langfristig zu sichern und unseren Gebäudebestand Schritt für Schritt nachhaltiger weiterzuentwickeln. So entwickeln wir unsere soziale Infrastruktur Schritt für Schritt weiter und bringen dabei ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen in Einklang.